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Gewerbliche Wärmelieferung

     spart Energie
          Ist effizient
               kostet weniger als bisher (Einhaltung der WärmeLV)
                    bindet keine Liquidität
                         erspart Investitionskosten

 

Gewerbliche Wärmelieferung ist eine seit über 20 Jahren von Hauseigentümern und Vermietern in Anspruch genommene Dienstleistung, welche in der Regel von s.g. Energie- oder Wärmelieferanten (Contractoren) angeboten wird.

Die bisher übliche Versorgung mit Gas oder Öl und die durch den Vermieter betriebene Heizungsanlage wird durch die Einführung einer Dienstleistung erheblich verbessert. Zukünftig wird quasi am Ende des Heizraumes die Wärme geliefert. Um alle vorgelagerten Prozesse kümmert sich der Contractor.

 

 

Kernpunkte des Geschäftes

Erster Kernpunkt des Geschäftes (englisch contract) ist die Auslagerung der Investition in die erstmalige Errichtung oder Modernisierung von zentralen Heizanlagen vom Gebäudeeigentümer an den Contractor. Innerhalb eines Wärmelieferungsvertrag mit langer Laufzeit (10–15 Jahre), wird das exklusive Recht eingeräumt, die Liegenschaft mit Heizwärme und ggf. Warmwasser aus einer zentralen Heizungsanlage (ggf. auch kombiniert mit einem BHKW) zu versorgen. Der Wärmelieferant (Contractor) ist durch die langen Laufzeiten in der Lage, seine Investitionen in die Heizungsanlagen auf 10–15 Jahresraten umzulegen.

Zweiter Kernpunkt des Geschäftes ist die optimierte und somit energieeffiziente Betriebsweise der Anlage.

Dritter Kernpunkt ist die Risikoverlagerung hin zum Contractor und weg vom Vermieter.

 

Gründe für die Entscheidung zum Wärme-Contracting

Viele tausend Vermieter haben in den letzten Jahren einen Dienstleister zum Betrieb der Heizungsanlage beauftragt. Vorteil für den Eigentümer (auch jede WEG) oder Wohnbaugesellschaft) ist, dass keine Eigenmittel benötigt werden.

Darüber hinaus werden Risiken auf den Contractor übertragen, die sonst der Vermieter/Eigentümer zu tragen hätte. In der Regel plant und baut ein Contractor die Wärmeversorgungsanlage für die zu versorgende Liegenschaft passgenau und effizient, da auch die Erzeugungs-, Abgas-, Stillstands- und unter Umständen auch die Verteilungsverluste einer Heizungsanlage auf der Seite des Contractors liegen.

Nach Beendigung des Vertrages erhält der Eigentümer die Anlage.

 

Wirtschaftliche Betrachtung

Gemäß der Mietrechtsreform vom Dez 2012 und der darauffolgenden Wärmelieferungsverordnung im Juli 2013 ist der Übergang auf die gewerbliche Wärmelieferung immer, auch ohne Zustimmung der Mieter, möglich. Allerdings gilt diese Umstellung nur dann als vorordnungskonform, wenn nachgewiesen wird, dass die Kosten durch die gewerbliche Wärmelieferung unter den „alten“ Bestandskosten liegen, oder zumindest gleich sind. Man spricht von der s.g. Kostengleichheit.

Mit dieser Verordnung wird dem Mieterschutz ein großes Gewicht gegeben und gleichzeitig aber auch ein Hemmnis (früher mussten alle Mieter befragt werden) aus dem Weg geräumt.

Fazit: bei Einführung der gewerblichen Wärmelieferung bleiben die Kosten quasi gesetzlich verankert mindestens gleich oder sinken sogar. Für den Vermieter/ Eigentümer ergibt sich sogar ein noch größerer wirtschaftlicher Vorteil, weil er Investitionen spart und nach Beendigung des Vertrages die Einbauten übereignet bekommt.

 

Beispielrechnung der gewerblichen Wärmelieferung

Der Eigentümer kaufte das Heizöl in mehreren Etappen im Laufe eines Jahres für die Bestandsanlage ein. Eine Wartungsfirma sah im Jahr einmal nach dem „Rechten“ und so lief die Anlage vor sich hin. Nach erfolgreich eingeführtem Contracting ergaben sich ca. 2000,- € bzw. 5% niedrigere Kosten bei den Mietern.

Somit ergeben sich für alle Beteiligten folgende Vorteile:

  • Vorteil Kunde: 5% geringere Kosten jährlich und
  • Vorteil Vermieter: er erhält eine quasi neue Anlage nach Ablauf des Vertrages
  • Vorteil Umwelt: ca. 50 t CO2 Ersparnis jährlich
  • Vorteil Energiewende: eine ineffiziente Anlage wurde saniert

 

Bestandsanlage:

Grunddaten einer klassischen Heizungsanlage mit ca. 230 kW
Wärmeverbrauch : 350.000 kWh/a
Jahresnutzgrad d. Anlage: 78%
notwendiger Ölverbrauch: ca.45.000 l/a
Heizölpreis: 0,85 €/Liter => 8,5 ct/kWh (brutto) Öl
Brennstoffkosten: 38.250 €/a
Wartung und Betrieb: 1.500,- €/a
Gesamtkosten: 39.750,- €/a (brutto)

 

neue Anlage

Nach dem Bau einer neuen Gasbrennwertanlage und Übernahme der Wärmelieferung durch einen professionellen Contractor ergaben sich folgende Daten und Kosten:
Wärmeverbrauch : 350.000 kWh/a
Jahresnutzgrad d. Anlage: 91%
Arbeitspreis Wärme: 7,7 ct/kWh (brutto)
Arbeitskosten: 26.950,- €/a (brutto)
Grundpreis Wärme: 10.908,- €/a (brutto)
Gesamtkosten: 37.858,- €/a (brutto)

 

Kooperation zu Ihrem Vorteil

Aus der Kooperation zweier Unternehmen können wir Ihnen die Vorteile der kostengünstigen Brennstoffbeschaffung mit den Vorteile einer optimierten Betriebsführung und dem fachkompetenten Anlagenbau so anbieten, dass die resultierende gewerbliche Wärmelieferung sehr attraktiv und kostengünstig wird.

 

 

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BHM Energiehandel GmbH
ein Unternehmen zur gewerblichen Wärmelieferung.

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